Die drei Säulen der Wohngeld-Höhe
Das Wohngeld wird nach einer gesetzlichen Formel berechnet, die sicherstellt, dass Haushalte mit geringem Einkommen eine angemessene Unterstützung erhalten. Dabei spielen folgende Punkte die Hauptrolle:
1. Anzahl der Haushaltsmitglieder
Je mehr Personen in Ihrem Haushalt leben, desto höher sind die Einkommensgrenzen und die berücksichtigungsfähige Höchstmiete. Es zählen alle Personen, die den Wohnraum gemeinsam bewohnen.
2. Das Gesamteinkommen
Maßgeblich ist das Bruttoeinkommen aller Haushaltsmitglieder abzüglich bestimmter Freibeträge (z.B. für Steuern, Sozialversicherung, Schwerbehinderung oder Werbungskosten).
3. Die zuschussfähige Miete
Nicht die gesamte Miete wird übernommen, sondern ein Betrag bis zu einer bestimmten Höchstgrenze. Seit Wohngeld-Plus werden auch Heizkosten und Klimakomponenten pauschal berücksichtigt.