Wohngeldgesetz (WoGG)

Die rechtliche Basis für den staatlichen Zuschuss zu den Wohnkosten.

Definition auf einen Blick

Das Wohngeldgesetz (WoGG) ist die zentrale Rechtsvorschrift in Deutschland, die den Anspruch, die Berechnung und das Verfahren zur Gewährung von Wohngeld regelt. Es dient der wirtschaftlichen Sicherung angemessenen Wohnens.

Was ist das WoGG?

Das WoGG bildet das Fundament für die Vergabe von Miet- und Lastenzuschüssen. Es legt fest, unter welchen Bedingungen Bürger ein Recht auf finanzielle Unterstützung haben. Das Gesetz stellt sicher, dass die Sozialleistung bundeseinheitlich nach klaren Kriterien vergeben wird.

Zweck des Gesetzes

Gemäß § 1 WoGG ist der Zweck des Gesetzes, die Wohnkosten für einkommensschwache Haushalte tragbar zu gestalten. Dies soll durch einen Zuschuss zur Miete oder zur Belastung erreicht werden, um ein familiengerechtes Wohnen wirtschaftlich abzusichern.

Wichtige Kernbereiche

Das Gesetz ist in mehrere Abschnitte unterteilt, die unter anderem folgende Themen regeln:

  • Antragsberechtigung (§ 3): Wer darf Wohngeld beantragen?
  • Haushaltsmitglieder (§ 5): Wer zählt zum Haushalt?
  • Einkommen (§§ 14-18): Wie wird das Einkommen berechnet?
  • Miete und Belastung (§§ 11-12): Welche Kosten sind zuschussfähig?
  • Verfahren (§§ 22-26): Wie läuft die Antragstellung und Auszahlung ab?

Das Wohngeld-Plus-Gesetz

Im Jahr 2022 wurde mit dem 'Gesetz zur Erhöhung des Wohngeldes' (Wohngeld-Plus-Gesetz) die bisher größte Reform des WoGG beschlossen. Seit Januar 2023 gelten wesentlich großzügigere Regelungen, von denen auch die Bürger in Duisburg massiv profitieren.

Rechtliche Einordnung

Das Wohngeldgesetz ist ein besonderer Teil des Sozialrechts. Ergänzt wird es durch die Wohngeldverordnung (WoGV) und die Allgemeinen Verwaltungsvorschriften zum Wohngeldgesetz (WoGVV).

Sie haben Fragen zum Gesetz?

Unsere Ratgeber fassen die komplexen Regelungen des WoGG für Sie verständlich zusammen.